• Spitzenwerte bei Autogas-Neuzulassungen – klare Nummer 1 bei den Importeuren
• EcoLogic-Modelle setzen Maßstäbe bei Emissionswert und Steuerersparnis
• 16 Euro Steuern im Jahr für den Chevrolet Matiz 0.8 EcoLogic
Rüsselsheim. Schon seit 2005 setzt Chevrolet auf alternativen Antrieb mit Autogas (LPG). Der amerikanische Automobilhersteller ist mit 2.126 zugelassenen Autogas-Fahrzeugen im ver¬gangenen Jahr der klare Spitzenreiter bei den Importeuren.
Während der PKW-Gesamtmarkt im vergangenen Jahr ein deutliches Minus aufwies, erhöhte sich die Zahl der verkauften Fahrzeuge mit alternativen Antrieben um 33 Prozent. Dabei legte die Sparte Autogas um 250 Prozent zu. 67 Prozent dieser Fahrzeuge werden von Importeuren verkauft – die meisten davon kommen von Chevrolet.
Für die erfolgreiche Autogas-Strategie steht die neue Linie EcoLogic, die alle LPG-Modelle umfasst. Mit diesen Fahrzeugen setzt Chevrolet bei den CO2-Emissionen Maßstäbe. So kann der mit Autogas ausgestattete Matiz 0.8 EcoLogic mit hervorragenden 107 g/km CO2-Emission punkten. Und auch der Matiz 1.0 SE EcoLogic und die Varianten des Aveo EcoLogic zählen mit je 123 g/km zu den Spitzenreitern der umweltfreundlichen Autos.
Neben der Umwelt profitieren natürlich auch die Kunden. So bekommt der Chevrolet-Käufer als „Clevertanker mit Autogas“ beim Kauf eines Aktionsmodells die Autogasanlage ohne Aufpreis dazu – und spart gleich in mehrfacher Hinsicht: Zum einen fallen keine Kosten für den Einbau der Anlage an, zum anderen schlägt sich die Wahl von Autogas bei jedem Tankstopp im
Geldbeutel nieder – mit durchschnittlich 62 Cent pro Liter liegen die Kosten deutlich unter dem Preis für Benzin. Und mit der neuen Kfz-Steuerregelung ist auch die Steuerbelastung extrem gering: Ab 1. Juli 2009 wird nun ein Sockelbetrag von 2 Euro pro 100 ccm berechnet, bei Fahr¬zeugen mit einem Ausstoß von unter 120 g CO2 werden keine weiteren Steuern erhoben. Somit fallen beim Matiz 0.8 EcoLogic mit 796 ccm gerade mal 16 Euro Steuern im Jahr an. Er ist damit, laut Kfz-Steuervergleich des ADAC, das steuergünstigste Auto auf dem deutschen Markt.
„Wir freuen uns sehr, dass unsere Strategie, konsequent auf Flüssiggas als Antriebsalternative zu setzen, so gut angenommen wird. Chevrolet bietet seinen Kunden damit die Möglichkeit neben einer hohen Kostenersparnis auch noch einen Beitrag für die Umwelt zu leisten“, erläutert Jürgen Keller, Geschäftsführer Chevrolet Deutschland.
Chevrolet und LPG:
Chevrolet Deutschland ist der einzige Automobilimporteur, der die komplette Modellpalette optional mit Autogas anbietet und nimmt in diesem Bereich so eine Spitzenreiterrolle ein. Bereits jeder zehnte verkaufte Chevrolet fährt hierzulande mit Flüssiggas. Die bei Chevrolet für alle Neufahrzeuge gewährte Garantie von drei Jahren gilt auch für sämtliche Autogas-Modelle.
Liquified/Liquefied Petroleum/Propane Gas (LPG) ist die englische Bezeichnung für Flüssiggas. Autogas wird bei geringem Druck (weniger als 10 bar) flüssig, liegt im Tank flüssig vor und findet Anwendung als Kraftstoff für Ottomotoren. Es verbrennt umweltfreundlicher als Benzin: Der Schadstoffausstoß von Stick¬oxiden beträgt etwa 20 % der Benzinverbrennung, CO2-Emissionen vermindern sich um 15 % und unverbrannte Kohlenwasserstoffe um 50 %.
Schon heute ist das Tankstellennetz für Flüssiggas komfortabel ausgebaut. Seit Anfang 2009 finden sich über 4.750 Zapfsäulen in Deutschland, mit steigender Tendenz, denn der LPG-Betrieb von Autos wird auch vom Gesetzgeber begünstigt. So wird Flüssiggas als Kraftstoff bis 2018 mit einer reduzierten Mineralölsteuer versteuert – der Liter LPG kostet an den Tankstellen im Durchschnitt rund 62 Cent.
Stuttgart/Leipzig. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, hat in ihrem Werk Leipzig die Produktion des neuen Cayenne Diesel aufgenommen. Der sportliche Geländewagen wird mit einem Dreiliter-V6-Turbodieselmotor mit 240 PS (176 kW) ausgerüstet, den die Audi AG zuliefert.
Das Triebwerk des neuen Cayenne zeichnet sich durch spontanes Ansprechverhalten aus. Zudem bietet das bullige Drehmoment von maximal 550 Newtonmeter sportliche Dynamik sowie hohe Souveränität und vermittelt damit die Porsche-typische Fahrfreude. Trotzdem verbraucht der Cayenne Diesel im Schnitt nur 9,3 Liter pro 100 Kilometer, die CO2-Emissionen liegen bei 244 Gramm je Kilometer. Mit der Dieselversion wächst die Cayenne-Familie auf insgesamt sieben Modelle.
Der Cayenne Diesel wird ab Februar 2009 im Handel sein. Serienmäßig mit dem bewährten Tiptronic-S-Automatikgetriebe ausgestattet, liegt der Euro-Basispreis bei 47.250 Euro. In Deutschland kostet der Cayenne mit Dieselmotor inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung 56.436 Euro.
Das neue A5 Cabriolet ist ein Viersitzer mit
Stoffverdeck. Spitzenmodell der neuen
Cabriolet-Baureihe von Audi ist das S5 Cabriolet. Antrieb des
S5 Cabriolet ist der neu entwickelte, aufgeladene Dreiliter-V6 mit
Benzindirekteinspritzung. Die Preise starten bei 37.300 Euro für den
1.8 TFSI mit 118 kW (160 PS) mit Sechsgang-Handschaltung. Die
Auslieferungen der ersten A5 Cabriolets beginnen im 2.Quartal 2009.
Wie alle offenen Modelle von Audi hat auch das neue A5 Cabriolet ein
klassisches Stoffverdeck – es verleiht ihm seine bestechende Linie
dynamischer Eleganz. Das leichte Softtop öffnet in 15 - und schließt sich in
17 Sekunden, der vollautomatische Antrieb ist Serie. Für den der es braucht, liefert Audi optional ein
Akustikverdeck, es senkt die Windgeräusche fast auf Limousinen-Niveau ab.
Stuttgart. Rund ein dreiviertel Jahr vor der Markteinführung zeigt die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, die ersten offiziellen Fotos des Panamera in seiner endgültigen Form. Design, Profil und Silhouette weisen den Viertürer eindeutig als neues Mitglied der Porsche-Familie aus. Konzipiert als viertüriger Reise-Sportwagen vereint der Panamera viele Talente auf Porsche-typische Weise: sportliche Fahrdynamik, einen großzügigen, variablen Innenraum und dazu den souveränen Fahrkomfort eines Gran Turismo. Der Panamera ist neben den Sportwagen 911, Boxster und Cayman sowie dem sportlichen Geländewagen Cayenne die vierte Porsche-Baureihe.
Den Designern ist es gelungen, den Panamera als ein völlig neues und eigenständiges Fahrzeugmodell und trotzdem formal als typischen Porsche zu positionieren. Allein schon die Proportionen heben ihn in seinem Marktsegment heraus: Mit 1.931 Millimeter Breite ist der Panamera breiter und mit 1.418 Millimeter Höhe niedriger als vergleichbare viertürige Fahrzeuge. Die unverwechselbare, gestreckte GT-Silhouette entsteht durch eine Gesamtlänge von 4.970 Millimeter und sportlich kurze Überhänge. Styling und Details entsprechen jener Design-Philosophie, wie sie über Jahrzehnte am 911 verfeinert und auch bei Boxster, Cayman und Cayenne erfolgreich umgesetzt wurde.
Mit seiner Formensprache wird der Panamera im Wettbewerb ein neues Segment besetzen. Die Synthese aus typischen Sportwagen-Genen, die einer Coupéform entspringen, und einer eigenständigen Interpretation der klassischen Limousinenform sowie den Vorzügen eines variablen Raumkonzeptes gibt dem neuen Porsche sein unverwechselbares Erscheinungsbild. So verfügt der Panamera über individuell stark ausgeprägte Lufteinlässe anstelle eines Kühlergrills. Markante Radhäuser und eine optisch lange Motorhaube modellieren jene typische „Landschaft“ der 911-Front, wie sie Porsche-Kunden seit nunmehr 45 Jahren schätzen: sichtbar abgesetzte Kotflügel als Flanken einer flachen Haube. Der V-förmige Fugenverlauf der Motorhaube sowie eine sich pfeilartig verjüngende Heckscheibe übertragen charakteristische Sportwagen-Merkmale auch auf die neue, eigenständige Panamera-Klasse. Die ausgeprägten, muskulösen Schultern über den Hinterrädern, der dynamische Schwung einer Coupé-ähnlichen Dachlinie sowie die sichtbaren Auspuffendrohre verraten auch hier reinrassige Porsche-Gene.
Der elegante Dachbogen spannt sich über einem großzügigen, einladenden Innenraum. Wie alle Porsche-Modelle ist auch der Panamera voll auf die Bedürfnisse des Fahrers ausgerichtet. Dank eines neuen Raumkonzeptes und der sportlichen Architektur des Interieurs lässt sich dieses spezielle „Piloten-Gefühl“ jedoch auf allen vier Sitzplätzen erleben. Auf den Vordersitzen und in den beiden ausgeprägten Einzelsitzen im Fond finden vier Personen vorbildlich ergonomische Verhältnisse vor. Der Kofferraum nimmt großes Reisegepäck aller Passagiere auf, das variable Raumkonzept mit umklappbaren Rücksitzlehnen erlaubt darüber hinaus die individuelle Anpassung an den persönlichen Bedarf von Stauraum. Die Coupé-Klappe im sportlichen Heck verbindet dabei hohe Alltagstauglichkeit mit stilistischer Eleganz.
Porsche entwickelt für den Panamera markentypisch souveräne und zeitgemäße Antriebe. Unter der Fronthaube arbeiten V-Motoren mit sechs und acht Zylindern und einem Leistungsspektrum zwischen 300 und 500 PS. Die Aggregate verfügen teilweise über Abgasturboaufladung; dank Benzindirekteinspritzung sind sie ebenso verbrauchsarm wie leistungsstark. Der Kraftfluss erfolgt entweder über ein manuelles Sechsgang-Getriebe oder das Siebengang-Porsche-Doppelkupplungsgetriebe PDK.
Der Panamera verfügt über einen sportlichen Heckantrieb. Das Topmodell ist mit einem Allradantrieb ausgestattet, der für die anderen Versionen optional erhältlich ist. Porsche hat auch ein besonders sparsames Panamera-Modell mit Hybrid-Antrieb in Vorbereitung. Weitere Details zu Motoren, Getrieben, Fahrleistungen sowie Preisen und Ausstattung wird das Unternehmen im kommenden Frühjahr bekannt geben.
Die neue Porsche-Baureihe Panamera wird im Werk Leipzig produziert. Dort entstand eine rund 22.000 Quadratmeter große Fertigungshalle und ein entsprechendes Logistikzentrum. Während die Motoren des Panamera im Porsche-Stammwerk in Zuffenhausen hergestellt werden, wird das Volkswagen-Werk in Hannover die lackierten Rohkarosserien zuliefern. In der Leipziger Fabrik werden die Fahrzeuge dann montiert. Jährlich sollen rund 20.000 Einheiten abgesetzt werden. Porsche wird auch beim Panamera überwiegend mit deutschen Zulieferern zusammenarbeiten, so dass rund 70 Prozent der Wertschöpfung im Inland stattfinden. Der Panamera ist damit ein Fahrzeug „Made in Germany“.
Seine Weltpremiere erlebt der Panamera im Frühjahr 2009, die ersten Modelle kommen ab Spätsommer 2009 weltweit in den Handel.
Internationale Jury lobt: „ Dieses Fahrzeug ist viel mehr als nur Stil“
Innovation, Sicherheit und Komfort als entscheidende Erfolgskriterien
Rüsselsheim. Der Opel Insignia ist Träger der begehrten Auszeichnung „Europas Auto des Jahres“. Die internationale Jury, bestehend aus 59 Fachjournalisten aus 23 Ländern, vergab den Titel nach Rüsselsheim und unterstrich damit die Rolle des Insignia als Meilenstein für die Marke Opel.
„Zahlreiche Jury-Mitglieder lobten das Aussehen und den visuellen Auftritt des Fahrzeugs. Aber das neue Mittelklasse-Automobil aus Rüsselsheim ist viel mehr als nur Stil“, lobte die Organisation in ihrer Begründung zur Preisverleihung. Weiter heißt es: „Aktive und passive Sicherheit, hoher Komfort und eine große Bandbreite effizienter Motoren kennzeichnen das neue Modell. Die Vielfalt der Ausstattungsmöglichkeiten kann mit ausgefeilten Technik-Optionen kombiniert werden – darunter das FlexRide Fahrwerk, das in neun Funktionen arbeitende adaptive Kurvenlicht und das Opel Eye, das Verkehrsschilder lesen kann.“
„Wir sind sehr stolz auf diesen Titel“ sagt Opel-Chef Hans Demant. „Die Auszeichnung ist eine Bestätigung für die Ideen und die harte Arbeit unserer Designer, Ingenieure und Produktionsmitarbeiter, die aus dem Insignia ein wirkliches Flaggschiff für unsere Marke gemacht haben“. Der Insignia, so Demant, „ist das Auto, mit dem wir das traditionelle Mittelklasse-Segment erneuern und es steht für unser Bekenntnis zur Qualität“.
Die europäischen Fachjournalisten wählten den Insignia aus einem starken Wettbewerberfeld mit insgesamt 37 Konkurrenten. Um den Titel zu holen, musste der Insignia seine Stärken in den Kategorien Design, Sicherheit, Handling und Leistung unter Beweis stellen. „Technische Innovationen, aber auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sind wichtige Faktoren der Bewertung“ sagt die unabhängige Journalisten-Organisation.
Der Insignia hat am kommenden Wochenende seine Premiere bei den Opel-Händlern. Zunächst ist er in zwei Versionen als Limousine und fünftürige Schrägheck-Variante zu haben, im kommenden Jahr folgt dann mit dem Sports Tourer auch die Kombiversion. Das in Rüsselsheim gebaute Automobil wird vom Start weg mit einer breiten Auswahl von neun Motoren angeboten. Sie erfüllen ausnahmslos bereits jetzt die Anforderungen von Euro 5 und verfügen über manuelle und automatische Sechsganggetriebe.
Die fünf Benziner decken einen Leistungsbereich von 115 bis 260 PS ab; die vier neuen Direkteinspritzer-Turbodieselmotoren, die exklusiv für den Insignia entwickelt wurden, verfügen über zwei Liter Hubraum, bieten eine Spanne von 110 bis 190 PS und exzellente Drehmomentwerte von 260 bis 400 Nm. Alle Motoren haben besonders wettbewerbsfähige Co2-Werte, darüber hinaus wird noch eine weiter Co2-reduzierte Version unter dem Namen ecoFLEX hinzukommen.
Die elegante Erscheinung des Insignia wird von den Rüsselsheimer Designern mit den Worten „skulpturale Eleganz trifft deutsche Präzision“ umschrieben. Das Auto hat dank seines Aerodynamik-Bestwertes von CW 0,27 besondere ökonomische, dynamische und akustische Stärken. Darüber hinaus gibt es im Insignia wegweisende Innovationen wie das Opel Eye, ein Kamerasystem in der Windschutzscheibe, das Verkehrsschilder erkennt – das Auto passt sich dann zum Beispiel Geschwindigkeitsbeschränkungen an. Gekoppelt ist das Opel Eye mit einer Warnfunktion, falls der Fahrer sich nicht mehr in der Spur befindet – etwa beim berüchtigten Sekundenschlaf.
Der Insignia ist der dritte Opel, der den prestigeträchtigen Titel gewinnt. Im Jahr 1985 war es der Kadett, 1987 der Omega. Seit 1998 war es das erste Mal, dass überhaupt einmal wieder eine Mittelklasse-Limousine mit dem begehrten Preis ausgezeichnet wurde.
Neuartige Fahrdynamik für Erdgasfahrzeuge dank 150 PS
Opel ecoFLEX-Siegel für 144 Gramm CO2 pro 100 km
Nur rund fünf Euro für 100 Kilometer im variablen Siebensitzer
Rüsselsheim. Der leistungsstärkste Erdgas-Serien-Van feiert seine Premiere in Italien: Auf der Bologna Motorshow (5. bis 14. Dezember 2008) präsentiert Opel den ersten Erdgas-Van mit Turboaufladung. Der neue Zafira 1.6 CNG Turbo mit 150 PS erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h, verbraucht aber nur 5,3 kg Erdgas auf 100 km im MVEG-Zyklus - das entspricht 144 Gramm CO2 pro km, lediglich sechs Gramm mehr als bei dem Modell ohne Turboaufladung bei zugleich 60 Prozent mehr Leistung. So verbindet das jüngste ecoFLEX-Modell von Opel schadstoffarmen, unterhaltsgünstigen Antrieb mit dynamischen Leistungswerten. Bei aktuellen Erdgaspreisen von knapp einem Euro pro Kilogramm entstehen dabei auf 100 Kilometer Kraftstoffkosten von nur 5.30 Euro. Sie werden auch längerfristig im Vergleich zu anderen Kraftstoffarten günstig bleiben, denn in Deutschland ist für Erdgas ein deutlich reduzierter Mineralölsteuersatz bis Ende 2018 festgeschrieben. Die Markteinführung des Zafira CNG Turbo startet Anfang 2009.
Bereits 2001 präsentierte Opel als Pionier das erste Erdgasfahrzeug-Konzept mit der innovativen monovalentplus-Technologie. Dabei ist der Motor für Erdgas-Betrieb optimiert, aber zugleich auch mit Benzin zu fahren. Das 1,6-Liter-Triebwerk ist auf die Nutzung von Erdgas, Biomethan oder beliebigen Mischungen beider Kraftstoffe ausgelegt. Im reinen Gasbetrieb beträgt die Reichweite bis zu 370 Kilometer, der 14 Liter fassende Benzin-Reservetank sorgt mit rund 150 Kilometern Zusatzreichweite für volle Alltagstauglichkeit. Das maximale Drehmoment von 210 Nm bei nur 2.300 Umdrehungen sorgt für hohe Kraftreserven in allen Fahrsituationen. Der Motor weist spezielle Kolben, Ventile und Ventilsitzringe sowie separate Einspritzanlagen für Erdgas und Benzin auf, das Motormanagement wurde auf den Erdgasbetrieb abgestimmt.
Dank der intelligent gelösten Unterflur-Anordnung der vier Erdgastanks um die Hinterachse bleiben die Zafira-Vorteile in puncto Innenraumvariabilität und Platzangebot voll erhalten. Wie seine Schwestermodelle verfügt der 1.6 CNG Turbo über das einzigartige Flex7-Sitzsystem. Damit ist die schnelle Verwandlung des Innenraums vom Sieben- bis hin zum Zweisitzer ohne umständlichen Ausbau der Sitze gewährleistet.
Erdgas als Kraftstoff ist eine von mehreren Strategien für alternative Antriebe, die Opel und die Muttergesellschaft GM verfolgen, als Teil einer umfassenden Bewegung, um CO2 zu reduzieren und neue Kraftstoffe einzusetzen. Schon heute beträgt der Anteil von Kompaktvans an den Erdgasauto-Zulassungen in Europa 26 Prozent (Januar bis September 2008). Ein weiterer Anstieg dieses Anteils wird mit dem neuen Zafira 1.6 CNG Turbo erwartet, der auf Privatkäufer wie auch Taxi-Unternehmer und Flottenkunden abzielt,
Über 75.000 Erdgas-Autos wurden auf den fünf größten europäischen Erdgasmärkten Deutschland, Italien, Schweden, Österreich und Schweiz in den ersten neun Monaten 2008 verkauft – das sind nahezu so viel wie im Gesamtjahr 2007, in dem 82.000 Autos verkauft wurden. Opel ist in Europa mit insgesamt über 58.000 verkauften CNG Fahrzeugen seit 2001 in dieser Disziplin derzeit die zweitstärkste Marke. Die Erdgas-Modellpalette von Opel umfasst den Zafira 1.6 CNG ecoFLEX mit 94 PS sowie den gleichstarken Combo 1.6 CNG ecoFLEX. In Italien, dem größten Erdgas-Fahrzeugmarkt in Europa, sind besonders viele Zafira CNG unterwegs: Allein 2007 wurden dort fast 6.600 Opel-Erdgasvans verkauft.
Porsche strebt Beherrschungsvertrag an -Porsche hält aktuell In Summe einen Betrag von 74,1 Prozent durch gesettelte Optionen auf Volkswagen Stammaktien zur Kurssicherung !
Stuttgart. Aufgrund der dramatischen Verwerfungen auf den Finanzmärkten hat sich die Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart, am Wochenende entschlossen, ihre Aktien und Kurssicherungspositionen im Zusammenhang mit der Übernahme der Volkswagen AG, Wolfsburg, offen zu legen. Demnach hält die Porsche SE am Ende der vergangenen Woche 42,6 Prozent der Volkswagen Stammaktien sowie zusätzlich 31,5 Prozent cash gesettelte Optionen auf Volkswagen Stammaktien zur Kurssicherung, was in der Summe einen Betrag von 74,1 Prozent ergibt. Bei Auflösung dieser cash gesettelten Optionen erhält Porsche die Differenz zwischen dem dann aktuellen Volkswagen Kurs und dem darunter liegenden Absicherungskurs (dem sogenannten „Strike“) ausbezahlt. Die Volkswagen Papiere werden zum jeweils aktuellen Kurs gekauft.
Zielsetzung ist, sofern die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen, im Jahr 2009 auf 75 Prozent aufzustocken und damit den Weg für einen Beherrschungsvertrag frei zu machen. An dem Fahrplan, noch im November/Dezember 2008 die 50 Prozent Hürde bei VW zu nehmen, wird unverändert festgehalten.
Porsche hat sich zu dieser Bekanntgabe entschlossen, nachdem offenkundig geworden ist, dass deutlich mehr Shortpositionen im Markt sind als erwartet. Die Offenlegung soll deshalb den sogenannten Shortsellern – also Finanzinstituten, die auf einen fallenden VW Kurs gewettet haben oder noch wetten – Gelegenheit geben, ihre Positionen in Ruhe und ohne größeres Risiko aufzulösen.
Hinzu kommt, dass nach Presseberichten vom Wochenende die EU Kommission schon in überschaubarer Zukunft die von der Bundesregierung geplante Neuauflage des VW Gesetzes als europarechtswidrig einstufen wird. Es ist zu erwarten, dass in der Folge eine erneute Klage beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) eingereicht wird.
Auch die Tatsache, dass sich die Porsche Eigentümerfamilien Porsche und Piech geschlossen und uneingeschränkt hinter das Vorgehen der Porsche SE Vorstände Dr. Wendelin Wiedeking und Holger Härter stellen, bestärkte den jetzt erfolgten Schritt zur Offenlegung. Wie berichtet, haben sich vergangene Woche die Familien eindeutig für eine Beherrschung des Volkswagen Konzerns durch Porsche ausgesprochen.
Als weltweit erster Hersteller von Premium-Automobilen bringt die BMW Group eine Flotte von rund 500 rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen für die private Nutzung im Alltagsverkehr zum Einsatz. Der MINI E wird von einem 150 kW/204 PS starken Elektromotor angetrieben, der seine Energie aus einem leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku bezieht und seine Kraft nahezu lautlos und emissionsfrei über ein einstufiges Stirnradgetriebe an die Vorderräder überträgt.
Die speziell für die Anwendung im Automobil entwickelte Batterietechnik ermöglicht eine Reichweite von über 240 Kilometern beziehungsweise 150 Meilen. Der MINI E wird im Rahmen eines Pilotprojekts ausgewählten Privat- und Firmenkunden zunächst in den US-Bundesstaaten Kalifornien, New York und New Jersey zur Verfügung gestellt. Ein weiterer Einsatz des MINI E in Europa wird zurzeit geprüft. Der MINI E wird während der Los Angeles Auto Show am 19./20. November 2008 zum ersten Mal der Weltöffentlichkeit präsentiert.
Der Elektroantrieb des MINI E aktiviert ein maximales Drehmoment von 220 Newtonmetern und ermöglicht eine unterbrechungsfreie Beschleunigung in 8,5 Sekunden auf 100 km/h beziehungsweise 62 mph. Die Höchstgeschwindigkeit des MINI E wird elektronisch auf 152 km/h oder 95 mph limitiert. Eine speziell an der Gewichtsverteilung des Fahrzeugs orientierte Fahrwerksabstimmung verhilft ihm zudem zu MINI typischer Agilität und einem überragenden Handling.
Mit dem MINI E unterstreicht die BMW Group ihre konsequente Entwicklungsarbeit bei der Reduzierung des Energieverbrauchs und der Emissionen im Straßenverkehr. Die BMW Group nutzt ihre einzigartige Technologiekompetenz auf dem Gebiet der Antriebssysteme für die Entwicklung eines Fahrzeugkonzepts, das es ermöglicht, Emissionen zu vermeiden, ohne auf Fahrspaß zu verzichten. Durch die Nutzung von rund 500 Fahrzeugen im realen Alltagsverkehr ergibt sich die Möglichkeit, praxisnahe Erfahrungen in repräsentativer Bandbreite zu sammeln. Die Auswertung dieser Erkenntnisse generiert wertvolles Knowhow, das für den Entwicklungsprozess von Serienfahrzeugen genutzt werden soll. Die BMW Group strebt als Bestandteil der Unternehmensstrategie Number ONE mittelfristig die Serienproduktion von rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen an. Im gleichen Kontext steht die im project i angesiedelte Entwicklung innovativer Konzepte für die Mobilität in großstädtischen Ballungsräumen, die ebenfalls auch die Nutzung eines rein elektrischen Antriebs einschließt.
Der Energiespeicher: Lithium-Ionen-Technik der neuesten Generation, speziell für die Nutzung im MINI entwickelt.
Das auf dem aktuellen MINI basierende Fahrzeug geht als Zweisitzer an den Start. Der Platz, der beim Serienmodell den Fond-Passagieren zur Verfügung steht, ist bei ihm für den Lithium-Ionen-Akku reserviert. Diese im emissionsfreien MINI eingesetzte Batterieeinheit kombiniert Leistungsfähigkeit, Speicherkapazität und kompakte Bauweise in einem auf diesem Einsatzgebiet bislang unerreicht günstigen Verhältnis. Der Lithium-Ionen-Speicher verfügt über eine Gesamtkapazität von 35 Kilowattstunden (kWh) und überträgt seine Energie in Form von Gleichstrom mit einer Nominalspannung von 380 Volt an den Elektromotor. Der Akku setzt sich aus 5.088 Batteriezellen zusammen, die in 48 Modulen zusammengefasst sind. Diese Module werden in Form von drei Batterieelementen kompakt im Innenraum des MINI E angeordnet.
Die Grundbestandteile des Energiespeichers basieren auf einem technologischen Prinzip, das sich bei der Stromversorgung für Mobiltelefone und tragbare Computer auch im Praxisbetrieb bewährt hat. Der Lithium-Ionen-Akku des MINI E kann an jede konventionelle Netzstrom-Steckdose angeschlossen werden. Die Aufladezeit ist eng an die im Versorgungsnetz herrschende Spannung und Stromstärke gebunden. In den USA lässt sich ein vollständig entladener Akku innerhalb kurzer Zeit mithilfe einer so genannten Wallbox aufladen, die zum Ausstattungsumfang jedes MINI E gehört. Die Wallbox wird in der Garage des Kunden installiert, lässt eine höhere Stromstärke zu und ermöglicht damit besonders geringe Ladezeiten. Schon zweieinhalb Stunden nach dem Ankoppeln an die Wallbox verfügt der Akku wieder über die vollständige Energiemenge.
Fahren mit Strom: Zuverlässig, preiswert, emissionsfrei
Für eine vollständige Wiederaufladung werden maximal 28 Kilowattstunden aus dem Stromnetz entnommen. Umgerechnet auf die Reichweite des Fahrzeugs genügt eine Kilowattstunde für die Distanz von 5,4 Meilen. So bietet der MINI E neben dem Vorzug der emissionsfreien Fortbewegung auch deutliche ökonomische Vorteile gegenüber einem Fahrzeug mit herkömmlichem Verbrennungsmotor.
Der leistungsstarke Akku liefert seine Energie an einen Elektromotor, der sie in begeisternde Agilität umwandelt. Der vorn quer unter der Motorhaube positionierte Antrieb stellt seine volle Durchzugskraft aus dem Stand heraus zur Verfügung. Dies verhilft dem MINI E zu einem faszinierend spontanen Antritt. Das intensive Fahrerlebnis äußert sich darüber hinaus durch eine ebenfalls eng an die Bewegung des Fahrpedals gekoppelte Verzögerungsdynamik. Sobald der Fahrer den Fuß vom Gaspedal nimmt, übernimmt der Elektromotor die Funktion eines Generators. Dabei entsteht ein Bremsmoment und der aus der Bewegungsenergie gewonnene Strom wird in die Fahrzeugbatterie zurückgespeist. Diese Reaktion ermöglicht vor allem bei mittlerem und dabei immer wieder leicht variierendem Tempo eine überaus komfortable Fahrweise. Im Stadtverkehr können rund 75 Prozent aller Verzögerungsvorgänge ohne Hilfe der Bremsanlage absolviert werden. Eine intensive Nutzung dieser so genannten Rekuperation von Energie durch den Motor führt zu einer Erhöhung der Reichweite um bis zu 20 Prozent.
MINI typische Agilität in neuer Ausprägung
Der 1.465 Kilogramm (3.230 lbs) schwere MINI E weist eine ausgewogene Gewichtsbalance auf. Leichte Modifikationen am Fahrwerk gewährleisten ein jederzeit sicheres Handling. Auch die Fahrstabilitätsregelung DSC (Dynamische Stabilitäts Control) wurde den modellspezifischen Radlasten entsprechend angepasst.
Die Bremsanlage des MINI E ist mit einer neu entwickelten elektrischen Unterdruckpumpe ausgestattet. Seine elektromechanische Lenkung EPS (Electrical Power Assisted Steering) entspricht dem auch bei MINI Serienmodellen eingesetzten System. Sowohl die Brems- als auch die Lenkunterstützung agieren bedarfsgerecht und damit besonders effizient. Auch der elektrisch betriebene Kompressor der Klimaanlage arbeitet nur, wenn Abkühlung erwünscht beziehungsweise erforderlich ist.
Design: Unverwechselbar MINI, unübersehbar neu
Der MINI E ist auf den ersten Blick als Modell der Marke erkennbar. Das Design des MINI, der die konstruktive Basis für den emissionsfreien Zweisitzer bildet, wird um eine Reihe von Gestaltungsmerkmalen ergänzt, die auf das revolutionäre Antriebskonzept des Fahrzeugs hinweisen. Alle für das Pilotprojekt produzierten Exemplare erhalten eine einheitliche Lackierung und individuelle Seriennummern neben den seitlichen Blinkleuchten.
Exklusiv für den MINI E wird die Karosserielackierung im Metallicfarbton Dark Silver mit einem Dach in Pure Silver kombiniert. Erkennungsmerkmal des emissionsfreien MINI ist ein speziell gestaltetes Logo im Farbton Interchange Yellow, das einen stilisierten Netzstromstecker zeigt, der im Kontrast zum silberfarbenen Untergrund gleichzeitig ein "E" darstellt. Es ist auf dem Dach sowie in kleinerer Ausführung an der Front, am Heck, auf der Abdeckung der Anschlussbuchse für das Batterieladekabel, auf der Dekorleiste der Armaturentafel sowie in leicht veränderter Form und in Kombination mit dem MINI Schriftzug auch auf den Einstiegsleisten zu finden. Im Gelbton des Logos sind auch die Dachflanken und die Außenspiegelkappen sowie Dekorflächen und Sitzziernähte im Innenraum gehalten.
Darüber hinaus verfügen das Zentralinstrument und die Ladezustandsanzeige hinter dem Lenkrad, die beim MINI E den Drehzahlmesser des MINI ersetzt, über dunkelgraue Ziffernblätter mit gelber Beschriftung. Der aktuelle Ladezustand der Batterie wird in Prozentwerten dargestellt. Im Zentralinstrument ist zusätzlich ein Display untergebracht, das während der Fahrt mit roten LED-Leuchten signalisiert, wie viel Strom momentan entnommen wird, beziehungsweise mit grüner Beleuchtung den Umfang der aktuell durch Rekuperation eingespeisten Energie darstellt.
Die Kunden des MINI E haben Anteil an einer Pionierleistung.
Der MINI E wird bis zum Ende des Jahres 2008 in einer limitierten Serie von rund 500 Fahrzeugen produziert. Mit dieser Auflage erreicht das Projekt eine Größenordnung, die den Umfang vergleichbarer aktueller Versuchsserien bei weitem überschreitet. Der Einsatz des MINI E im Alltagsverkehr ist eine Pionierleistung, an der die Nutzer der Fahrzeuge gemeinsam mit den Entwicklern des ersten emissionsfreien MINI Modells teilhaben.
Die Kunden des MINI E leisten in Kooperation mit den Experten der BMW Group einen Beitrag zur wissenschaftlichen Auswertung des Projekts. Für die Entwickler des MINI E ist der Kontakt zu den Fahrern von großer Bedeutung, weil sie neben den Fahrzeugeigenschaften auch das Nutzerverhalten analysieren, um ein möglichst exaktes und realitätsgetreues Bild von den Anforderungen zu gewinnen, die an das rein elektrisch betriebene Fahrzeug in den definierten Einsatzgebieten gestellt werden.
Spezial-Ladestation und Komplettservice für jeden MINI E.
Die Überlassung der Fahrzeuge erfolgt im Rahmen eines Leasing-Vertrags, der über einen Zeitraum von einem Jahr mit Verlängerungsoption abgeschlossen wird. Die monatliche Leasingrate umfasst bei Bedarf einen technischen Service einschließlich aller notwendigen Wartungsarbeiten sowie den Austausch von Verschleißteilen. Nach Ablauf der Leasingdauer kehren alle Fahrzeuge des Projekts in den Entwicklungsfuhrpark der BMW Group zurück, wo sie vergleichenden Untersuchungen unterzogen werden.
Der Lithium-Ionen-Akku des MINI E kann an einer so genannten Wallbox aufgeladen werden, die den Kunden von MINI zur Verfügung gestellt wird. Als Homebase und Stromtankstelle des MINI E sind daher ausnahmslos verschließbare Garagen beziehungsweise vergleichbare Gebäude geeignet.
Wartung durch qualifizierte Spezialisten.
Die Hochvolt-Technologie des Elektroantriebs erfordert Wartung durch qualifiziertes Fachpersonal und mithilfe von Spezialwerkzeugen, die nicht zur üblichen Ausstattung eines MINI Service Partners gehören. Für das Pilotprojekt wird daher sowohl an der West- als auch an der Ostküste der USA ein Service-Stützpunkt eingerichtet, dessen Mitarbeiter speziell für die eventuell erforderliche Wartung und Reparatur der elektrischen Komponenten des MINI E ausgebildet sind. Im Falle einer eventuellen Funktionsstörung im Bereich des Antriebssystems leisten sie kompetente Hilfe beim örtlichen MINI Händler oder in der speziell ausgestatteten Werkstatt des Service-Stützpunkts. Eine technische Durchsicht ist nach absolvierten 3.000 Meilen (beziehungsweise knapp 5.000 Kilometern), spätestens aber nach Ablauf von sechs Monaten vorgesehen.
Produktion in Oxford und München.
Der MINI E hat wesentliche Bestandteile des Produktionsentwicklungs-prozesses für Serienfahrzeuge durchlaufen und dabei unter anderem eine Vielzahl von Crashtestes absolviert. Dabei wurde neben dem Insassenschutz auch die eventuelle Einwirkung von Aufprallkräften auf den Lithium-Ionen-Akku analysiert und seine gefährdungsfreie Positionierung im Fahrzeug bestätigt. Bei allen im Rahmen der besonders strengen US-Standards für den Unfallschutz vorgeschriebenen Crash-Versuchen blieb der Energiespeicher unversehrt.
Die Produktion der rund 500 Fahrzeuge erfolgt an den Standorten Oxford und München und wird noch im Laufe des Jahres 2008 abgeschlossen. Im britischen MINI Werk entsteht das gesamte Fahrzeug mit Ausnahme der Antriebskomponenten und des Lithium-Ionen-Speichers parallel zur Fertigung der Serienmodelle der Marke. Die Integration des Elektromotors, der Batterieeinheiten, der Leistungselektronik und des Getriebes wird anschließend in einem speziell zu diesem Zweck eingerichteten Produktionskomplex auf dem Gelände des BMW Werkes in München vollzogen.
Zwei Wochen nach seinem glanzvollen Sieg in Singapur zeigte ING Renault F1 Pilot Fernando Alonso auch in Fuji eine herausragende Leistung. Der Spanier gewann den Grand Prix von Japan, sein Teamkollege Nelson Piquet verpasste als Vierter das Siegerpodest nur knapp.
Beide Fahrer starteten gut ins Rennen und machten bereits auf den ersten Metern Boden gut. Aus der ersten Kurve kam Alonso (von Startplatz vier) auf Position zwei hinter Robert Kubica, Piquet (von Startplatz zwölf) verbesserte sich bis in die Top-Acht. Nach der ersten Boxenstopp-Phase führte Alonso das Feld an, Piquet hatte sich auf Platz sechs etabliert.
Dank seiner guten Rennpace und bemerkenswerter Konstanz konnte sich der Spanier bis zu seinem zweiten Boxenstopp in der 43. Runde einen 13-Sekunden-Vorsrpung auf Verfolger Kubica aufbauen. Er wechselte für den letzten Stint auf die weiche Reifenoption. Nachdem auch alle direkten Konkurrenten zum zweiten Mal gestoppt hatten, fand sich Fernando erneut an der Spitze des Feldes wieder. Nelson machte ebenfalls Plätze gut und belegte Rang vier. Beide Piloten konnten ihre Positionen bis zum Fallen der Zielflagge verteidigen.
Mit dem zweiten Sieg in Folge stärkte ING Renault F1 seinen vierten Rang in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Bereits am kommenden Wochenende steht der Grand Prix von China auf dem Programm.
Fernando Alonso (Pilot des ING Renault F1 Teams, Platz 1)
„Ich kann kaum glauben, was wir heute erreicht haben. Der Sieg in Singapur kam unerwartet, aber da profitierten wir von den besonderen Bedingungen. Heute gewannen wir erneut auf einem Kurs, von dem wir im Vorfeld nicht erwarten konnten, dass er uns liegt. Es ist eine tolle Leistung vom gesamten Team, wie wir in dieser Saison zurückgekommen sind. Wir sind jetzt die drittstärkste Kraft in der Formel 1. Es ist einfach unglaublich, und ich bin heute einfach sehr glücklich.”
Nelson Piquet (Pilot des ING Renault F1 Teams, Platz 4)
„Ich bin sehr glücklich über dieses großartige Ergebnis für unser Team. Ich hatte am Start etwas Glück, aber danach funktionierte mein Auto sehr gut. Ich konnte die Pace jederzeit halten, blieb konzentriert und pushte immer weiter. Das ING Renault F1 Team hat momentan eine sehr starke Phase. Ich hoffe, dass wir die bis zum Ende der Saison fortsetzen können.”
Flavio Briatore (Geschäftsführer des ING Renault F1 Teams)
„Ich bin sehr glücklich, denn dies ist ein herausragendes Ergebnis für das Team, Fernando, Nelson und Renault. Den Sieg haben wir uns redlich verdient. Fernando und Nelson sind hervorragend gefahren, und unsere Strategie funktionierte wie geplant. Nach unserem schwierigen Start in die Saison möchte ich allen Teammitgliedern für ihren vorbildlichen Einsatz danken. Wir haben immer gesagt, dass wir zurück an die Spitze kommen können – und das haben wir heute erneut bewiesen.”
Pat Symonds (Leitender Ingenieur des ING Renault F1 Teams)
„Wir haben uns alle über den Sieg in Singapur gefreut. Aber unser Erfolg hier ist aus zwei Gründen befriedigender. Zum einen war es ein normales Rennen, in dem wir unsere wahre Leistungsfähigkeit zeigen konnten. Zum anderen erzielten wir heute mit beiden Autos ein gutes Resultat. Glückwunsch ans gesamte Team und beide Fahrer.”