Porsche strebt Beherrschungsvertrag an -Porsche hält aktuell In Summe einen Betrag von 74,1 Prozent durch gesettelte Optionen auf Volkswagen Stammaktien zur Kurssicherung !
Stuttgart. Aufgrund der dramatischen Verwerfungen auf den Finanzmärkten hat sich die Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart, am Wochenende entschlossen, ihre Aktien und Kurssicherungspositionen im Zusammenhang mit der Übernahme der Volkswagen AG, Wolfsburg, offen zu legen. Demnach hält die Porsche SE am Ende der vergangenen Woche 42,6 Prozent der Volkswagen Stammaktien sowie zusätzlich 31,5 Prozent cash gesettelte Optionen auf Volkswagen Stammaktien zur Kurssicherung, was in der Summe einen Betrag von 74,1 Prozent ergibt. Bei Auflösung dieser cash gesettelten Optionen erhält Porsche die Differenz zwischen dem dann aktuellen Volkswagen Kurs und dem darunter liegenden Absicherungskurs (dem sogenannten „Strike“) ausbezahlt. Die Volkswagen Papiere werden zum jeweils aktuellen Kurs gekauft.
Zielsetzung ist, sofern die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen, im Jahr 2009 auf 75 Prozent aufzustocken und damit den Weg für einen Beherrschungsvertrag frei zu machen. An dem Fahrplan, noch im November/Dezember 2008 die 50 Prozent Hürde bei VW zu nehmen, wird unverändert festgehalten.
Porsche hat sich zu dieser Bekanntgabe entschlossen, nachdem offenkundig geworden ist, dass deutlich mehr Shortpositionen im Markt sind als erwartet. Die Offenlegung soll deshalb den sogenannten Shortsellern – also Finanzinstituten, die auf einen fallenden VW Kurs gewettet haben oder noch wetten – Gelegenheit geben, ihre Positionen in Ruhe und ohne größeres Risiko aufzulösen.
Hinzu kommt, dass nach Presseberichten vom Wochenende die EU Kommission schon in überschaubarer Zukunft die von der Bundesregierung geplante Neuauflage des VW Gesetzes als europarechtswidrig einstufen wird. Es ist zu erwarten, dass in der Folge eine erneute Klage beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) eingereicht wird.
Auch die Tatsache, dass sich die Porsche Eigentümerfamilien Porsche und Piech geschlossen und uneingeschränkt hinter das Vorgehen der Porsche SE Vorstände Dr. Wendelin Wiedeking und Holger Härter stellen, bestärkte den jetzt erfolgten Schritt zur Offenlegung. Wie berichtet, haben sich vergangene Woche die Familien eindeutig für eine Beherrschung des Volkswagen Konzerns durch Porsche ausgesprochen.
Als weltweit erster Hersteller von Premium-Automobilen bringt die BMW Group eine Flotte von rund 500 rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen für die private Nutzung im Alltagsverkehr zum Einsatz. Der MINI E wird von einem 150 kW/204 PS starken Elektromotor angetrieben, der seine Energie aus einem leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku bezieht und seine Kraft nahezu lautlos und emissionsfrei über ein einstufiges Stirnradgetriebe an die Vorderräder überträgt.
Die speziell für die Anwendung im Automobil entwickelte Batterietechnik ermöglicht eine Reichweite von über 240 Kilometern beziehungsweise 150 Meilen. Der MINI E wird im Rahmen eines Pilotprojekts ausgewählten Privat- und Firmenkunden zunächst in den US-Bundesstaaten Kalifornien, New York und New Jersey zur Verfügung gestellt. Ein weiterer Einsatz des MINI E in Europa wird zurzeit geprüft. Der MINI E wird während der Los Angeles Auto Show am 19./20. November 2008 zum ersten Mal der Weltöffentlichkeit präsentiert.
Der Elektroantrieb des MINI E aktiviert ein maximales Drehmoment von 220 Newtonmetern und ermöglicht eine unterbrechungsfreie Beschleunigung in 8,5 Sekunden auf 100 km/h beziehungsweise 62 mph. Die Höchstgeschwindigkeit des MINI E wird elektronisch auf 152 km/h oder 95 mph limitiert. Eine speziell an der Gewichtsverteilung des Fahrzeugs orientierte Fahrwerksabstimmung verhilft ihm zudem zu MINI typischer Agilität und einem überragenden Handling.
Mit dem MINI E unterstreicht die BMW Group ihre konsequente Entwicklungsarbeit bei der Reduzierung des Energieverbrauchs und der Emissionen im Straßenverkehr. Die BMW Group nutzt ihre einzigartige Technologiekompetenz auf dem Gebiet der Antriebssysteme für die Entwicklung eines Fahrzeugkonzepts, das es ermöglicht, Emissionen zu vermeiden, ohne auf Fahrspaß zu verzichten. Durch die Nutzung von rund 500 Fahrzeugen im realen Alltagsverkehr ergibt sich die Möglichkeit, praxisnahe Erfahrungen in repräsentativer Bandbreite zu sammeln. Die Auswertung dieser Erkenntnisse generiert wertvolles Knowhow, das für den Entwicklungsprozess von Serienfahrzeugen genutzt werden soll. Die BMW Group strebt als Bestandteil der Unternehmensstrategie Number ONE mittelfristig die Serienproduktion von rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen an. Im gleichen Kontext steht die im project i angesiedelte Entwicklung innovativer Konzepte für die Mobilität in großstädtischen Ballungsräumen, die ebenfalls auch die Nutzung eines rein elektrischen Antriebs einschließt.
Der Energiespeicher: Lithium-Ionen-Technik der neuesten Generation, speziell für die Nutzung im MINI entwickelt.
Das auf dem aktuellen MINI basierende Fahrzeug geht als Zweisitzer an den Start. Der Platz, der beim Serienmodell den Fond-Passagieren zur Verfügung steht, ist bei ihm für den Lithium-Ionen-Akku reserviert. Diese im emissionsfreien MINI eingesetzte Batterieeinheit kombiniert Leistungsfähigkeit, Speicherkapazität und kompakte Bauweise in einem auf diesem Einsatzgebiet bislang unerreicht günstigen Verhältnis. Der Lithium-Ionen-Speicher verfügt über eine Gesamtkapazität von 35 Kilowattstunden (kWh) und überträgt seine Energie in Form von Gleichstrom mit einer Nominalspannung von 380 Volt an den Elektromotor. Der Akku setzt sich aus 5.088 Batteriezellen zusammen, die in 48 Modulen zusammengefasst sind. Diese Module werden in Form von drei Batterieelementen kompakt im Innenraum des MINI E angeordnet.
Die Grundbestandteile des Energiespeichers basieren auf einem technologischen Prinzip, das sich bei der Stromversorgung für Mobiltelefone und tragbare Computer auch im Praxisbetrieb bewährt hat. Der Lithium-Ionen-Akku des MINI E kann an jede konventionelle Netzstrom-Steckdose angeschlossen werden. Die Aufladezeit ist eng an die im Versorgungsnetz herrschende Spannung und Stromstärke gebunden. In den USA lässt sich ein vollständig entladener Akku innerhalb kurzer Zeit mithilfe einer so genannten Wallbox aufladen, die zum Ausstattungsumfang jedes MINI E gehört. Die Wallbox wird in der Garage des Kunden installiert, lässt eine höhere Stromstärke zu und ermöglicht damit besonders geringe Ladezeiten. Schon zweieinhalb Stunden nach dem Ankoppeln an die Wallbox verfügt der Akku wieder über die vollständige Energiemenge.
Fahren mit Strom: Zuverlässig, preiswert, emissionsfrei
Für eine vollständige Wiederaufladung werden maximal 28 Kilowattstunden aus dem Stromnetz entnommen. Umgerechnet auf die Reichweite des Fahrzeugs genügt eine Kilowattstunde für die Distanz von 5,4 Meilen. So bietet der MINI E neben dem Vorzug der emissionsfreien Fortbewegung auch deutliche ökonomische Vorteile gegenüber einem Fahrzeug mit herkömmlichem Verbrennungsmotor.
Der leistungsstarke Akku liefert seine Energie an einen Elektromotor, der sie in begeisternde Agilität umwandelt. Der vorn quer unter der Motorhaube positionierte Antrieb stellt seine volle Durchzugskraft aus dem Stand heraus zur Verfügung. Dies verhilft dem MINI E zu einem faszinierend spontanen Antritt. Das intensive Fahrerlebnis äußert sich darüber hinaus durch eine ebenfalls eng an die Bewegung des Fahrpedals gekoppelte Verzögerungsdynamik. Sobald der Fahrer den Fuß vom Gaspedal nimmt, übernimmt der Elektromotor die Funktion eines Generators. Dabei entsteht ein Bremsmoment und der aus der Bewegungsenergie gewonnene Strom wird in die Fahrzeugbatterie zurückgespeist. Diese Reaktion ermöglicht vor allem bei mittlerem und dabei immer wieder leicht variierendem Tempo eine überaus komfortable Fahrweise. Im Stadtverkehr können rund 75 Prozent aller Verzögerungsvorgänge ohne Hilfe der Bremsanlage absolviert werden. Eine intensive Nutzung dieser so genannten Rekuperation von Energie durch den Motor führt zu einer Erhöhung der Reichweite um bis zu 20 Prozent.
MINI typische Agilität in neuer Ausprägung
Der 1.465 Kilogramm (3.230 lbs) schwere MINI E weist eine ausgewogene Gewichtsbalance auf. Leichte Modifikationen am Fahrwerk gewährleisten ein jederzeit sicheres Handling. Auch die Fahrstabilitätsregelung DSC (Dynamische Stabilitäts Control) wurde den modellspezifischen Radlasten entsprechend angepasst.
Die Bremsanlage des MINI E ist mit einer neu entwickelten elektrischen Unterdruckpumpe ausgestattet. Seine elektromechanische Lenkung EPS (Electrical Power Assisted Steering) entspricht dem auch bei MINI Serienmodellen eingesetzten System. Sowohl die Brems- als auch die Lenkunterstützung agieren bedarfsgerecht und damit besonders effizient. Auch der elektrisch betriebene Kompressor der Klimaanlage arbeitet nur, wenn Abkühlung erwünscht beziehungsweise erforderlich ist.
Design: Unverwechselbar MINI, unübersehbar neu
Der MINI E ist auf den ersten Blick als Modell der Marke erkennbar. Das Design des MINI, der die konstruktive Basis für den emissionsfreien Zweisitzer bildet, wird um eine Reihe von Gestaltungsmerkmalen ergänzt, die auf das revolutionäre Antriebskonzept des Fahrzeugs hinweisen. Alle für das Pilotprojekt produzierten Exemplare erhalten eine einheitliche Lackierung und individuelle Seriennummern neben den seitlichen Blinkleuchten.
Exklusiv für den MINI E wird die Karosserielackierung im Metallicfarbton Dark Silver mit einem Dach in Pure Silver kombiniert. Erkennungsmerkmal des emissionsfreien MINI ist ein speziell gestaltetes Logo im Farbton Interchange Yellow, das einen stilisierten Netzstromstecker zeigt, der im Kontrast zum silberfarbenen Untergrund gleichzeitig ein "E" darstellt. Es ist auf dem Dach sowie in kleinerer Ausführung an der Front, am Heck, auf der Abdeckung der Anschlussbuchse für das Batterieladekabel, auf der Dekorleiste der Armaturentafel sowie in leicht veränderter Form und in Kombination mit dem MINI Schriftzug auch auf den Einstiegsleisten zu finden. Im Gelbton des Logos sind auch die Dachflanken und die Außenspiegelkappen sowie Dekorflächen und Sitzziernähte im Innenraum gehalten.
Darüber hinaus verfügen das Zentralinstrument und die Ladezustandsanzeige hinter dem Lenkrad, die beim MINI E den Drehzahlmesser des MINI ersetzt, über dunkelgraue Ziffernblätter mit gelber Beschriftung. Der aktuelle Ladezustand der Batterie wird in Prozentwerten dargestellt. Im Zentralinstrument ist zusätzlich ein Display untergebracht, das während der Fahrt mit roten LED-Leuchten signalisiert, wie viel Strom momentan entnommen wird, beziehungsweise mit grüner Beleuchtung den Umfang der aktuell durch Rekuperation eingespeisten Energie darstellt.
Die Kunden des MINI E haben Anteil an einer Pionierleistung.
Der MINI E wird bis zum Ende des Jahres 2008 in einer limitierten Serie von rund 500 Fahrzeugen produziert. Mit dieser Auflage erreicht das Projekt eine Größenordnung, die den Umfang vergleichbarer aktueller Versuchsserien bei weitem überschreitet. Der Einsatz des MINI E im Alltagsverkehr ist eine Pionierleistung, an der die Nutzer der Fahrzeuge gemeinsam mit den Entwicklern des ersten emissionsfreien MINI Modells teilhaben.
Die Kunden des MINI E leisten in Kooperation mit den Experten der BMW Group einen Beitrag zur wissenschaftlichen Auswertung des Projekts. Für die Entwickler des MINI E ist der Kontakt zu den Fahrern von großer Bedeutung, weil sie neben den Fahrzeugeigenschaften auch das Nutzerverhalten analysieren, um ein möglichst exaktes und realitätsgetreues Bild von den Anforderungen zu gewinnen, die an das rein elektrisch betriebene Fahrzeug in den definierten Einsatzgebieten gestellt werden.
Spezial-Ladestation und Komplettservice für jeden MINI E.
Die Überlassung der Fahrzeuge erfolgt im Rahmen eines Leasing-Vertrags, der über einen Zeitraum von einem Jahr mit Verlängerungsoption abgeschlossen wird. Die monatliche Leasingrate umfasst bei Bedarf einen technischen Service einschließlich aller notwendigen Wartungsarbeiten sowie den Austausch von Verschleißteilen. Nach Ablauf der Leasingdauer kehren alle Fahrzeuge des Projekts in den Entwicklungsfuhrpark der BMW Group zurück, wo sie vergleichenden Untersuchungen unterzogen werden.
Der Lithium-Ionen-Akku des MINI E kann an einer so genannten Wallbox aufgeladen werden, die den Kunden von MINI zur Verfügung gestellt wird. Als Homebase und Stromtankstelle des MINI E sind daher ausnahmslos verschließbare Garagen beziehungsweise vergleichbare Gebäude geeignet.
Wartung durch qualifizierte Spezialisten.
Die Hochvolt-Technologie des Elektroantriebs erfordert Wartung durch qualifiziertes Fachpersonal und mithilfe von Spezialwerkzeugen, die nicht zur üblichen Ausstattung eines MINI Service Partners gehören. Für das Pilotprojekt wird daher sowohl an der West- als auch an der Ostküste der USA ein Service-Stützpunkt eingerichtet, dessen Mitarbeiter speziell für die eventuell erforderliche Wartung und Reparatur der elektrischen Komponenten des MINI E ausgebildet sind. Im Falle einer eventuellen Funktionsstörung im Bereich des Antriebssystems leisten sie kompetente Hilfe beim örtlichen MINI Händler oder in der speziell ausgestatteten Werkstatt des Service-Stützpunkts. Eine technische Durchsicht ist nach absolvierten 3.000 Meilen (beziehungsweise knapp 5.000 Kilometern), spätestens aber nach Ablauf von sechs Monaten vorgesehen.
Produktion in Oxford und München.
Der MINI E hat wesentliche Bestandteile des Produktionsentwicklungs-prozesses für Serienfahrzeuge durchlaufen und dabei unter anderem eine Vielzahl von Crashtestes absolviert. Dabei wurde neben dem Insassenschutz auch die eventuelle Einwirkung von Aufprallkräften auf den Lithium-Ionen-Akku analysiert und seine gefährdungsfreie Positionierung im Fahrzeug bestätigt. Bei allen im Rahmen der besonders strengen US-Standards für den Unfallschutz vorgeschriebenen Crash-Versuchen blieb der Energiespeicher unversehrt.
Die Produktion der rund 500 Fahrzeuge erfolgt an den Standorten Oxford und München und wird noch im Laufe des Jahres 2008 abgeschlossen. Im britischen MINI Werk entsteht das gesamte Fahrzeug mit Ausnahme der Antriebskomponenten und des Lithium-Ionen-Speichers parallel zur Fertigung der Serienmodelle der Marke. Die Integration des Elektromotors, der Batterieeinheiten, der Leistungselektronik und des Getriebes wird anschließend in einem speziell zu diesem Zweck eingerichteten Produktionskomplex auf dem Gelände des BMW Werkes in München vollzogen.
Zwei Wochen nach seinem glanzvollen Sieg in Singapur zeigte ING Renault F1 Pilot Fernando Alonso auch in Fuji eine herausragende Leistung. Der Spanier gewann den Grand Prix von Japan, sein Teamkollege Nelson Piquet verpasste als Vierter das Siegerpodest nur knapp.
Beide Fahrer starteten gut ins Rennen und machten bereits auf den ersten Metern Boden gut. Aus der ersten Kurve kam Alonso (von Startplatz vier) auf Position zwei hinter Robert Kubica, Piquet (von Startplatz zwölf) verbesserte sich bis in die Top-Acht. Nach der ersten Boxenstopp-Phase führte Alonso das Feld an, Piquet hatte sich auf Platz sechs etabliert.
Dank seiner guten Rennpace und bemerkenswerter Konstanz konnte sich der Spanier bis zu seinem zweiten Boxenstopp in der 43. Runde einen 13-Sekunden-Vorsrpung auf Verfolger Kubica aufbauen. Er wechselte für den letzten Stint auf die weiche Reifenoption. Nachdem auch alle direkten Konkurrenten zum zweiten Mal gestoppt hatten, fand sich Fernando erneut an der Spitze des Feldes wieder. Nelson machte ebenfalls Plätze gut und belegte Rang vier. Beide Piloten konnten ihre Positionen bis zum Fallen der Zielflagge verteidigen.
Mit dem zweiten Sieg in Folge stärkte ING Renault F1 seinen vierten Rang in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Bereits am kommenden Wochenende steht der Grand Prix von China auf dem Programm.
Fernando Alonso (Pilot des ING Renault F1 Teams, Platz 1)
„Ich kann kaum glauben, was wir heute erreicht haben. Der Sieg in Singapur kam unerwartet, aber da profitierten wir von den besonderen Bedingungen. Heute gewannen wir erneut auf einem Kurs, von dem wir im Vorfeld nicht erwarten konnten, dass er uns liegt. Es ist eine tolle Leistung vom gesamten Team, wie wir in dieser Saison zurückgekommen sind. Wir sind jetzt die drittstärkste Kraft in der Formel 1. Es ist einfach unglaublich, und ich bin heute einfach sehr glücklich.”
Nelson Piquet (Pilot des ING Renault F1 Teams, Platz 4)
„Ich bin sehr glücklich über dieses großartige Ergebnis für unser Team. Ich hatte am Start etwas Glück, aber danach funktionierte mein Auto sehr gut. Ich konnte die Pace jederzeit halten, blieb konzentriert und pushte immer weiter. Das ING Renault F1 Team hat momentan eine sehr starke Phase. Ich hoffe, dass wir die bis zum Ende der Saison fortsetzen können.”
Flavio Briatore (Geschäftsführer des ING Renault F1 Teams)
„Ich bin sehr glücklich, denn dies ist ein herausragendes Ergebnis für das Team, Fernando, Nelson und Renault. Den Sieg haben wir uns redlich verdient. Fernando und Nelson sind hervorragend gefahren, und unsere Strategie funktionierte wie geplant. Nach unserem schwierigen Start in die Saison möchte ich allen Teammitgliedern für ihren vorbildlichen Einsatz danken. Wir haben immer gesagt, dass wir zurück an die Spitze kommen können – und das haben wir heute erneut bewiesen.”
Pat Symonds (Leitender Ingenieur des ING Renault F1 Teams)
„Wir haben uns alle über den Sieg in Singapur gefreut. Aber unser Erfolg hier ist aus zwei Gründen befriedigender. Zum einen war es ein normales Rennen, in dem wir unsere wahre Leistungsfähigkeit zeigen konnten. Zum anderen erzielten wir heute mit beiden Autos ein gutes Resultat. Glückwunsch ans gesamte Team und beide Fahrer.”
Die Marke MINI setzt ihren Erfolgskurs fort - auf neuen Wegen, die jetzt mit dem MINI Crossover Concept erschlossen werden. Diese Designstudie ermöglicht einen faszinierenden Ausblick auf neue Facetten der Marke, die in einem innovativen Karosseriekonzept - dem vierten nach dem klassischen Zweitürer, dem MINI Cabrio und dem MINI Clubman - zum Ausdruck kommen. Das MINI Crossover Concept präsentiert sich als neue Modellvariante mit erstmals mehr als vier Metern Außenlänge, vier angetriebenen Rädern, vier Türen und vier Einzelsitzen. Mit diesen Merkmalen rückt es ins Blickfeld neuer Zielgruppen, die den individuellen Stil der Marke mit einer gesteigerten Vielseitigkeit im Innenraum und einer innovativen Funktionalität verbinden wollen. Zwischen den Sitzen auf der Mittelkonsole des MINI Crossover Concept platziert sorgt eine universell nutzbare, von der Armaturentafel bis ins Heck reichende multifunktionale Befestigungsschiene, die MINI Center Rail, nicht nur für unkonventionelle Ablagemöglichkeiten, sondern auch für eine intensive Verbindung zwischen der vorderen Sitzreihe und dem Fond. Ein weiteres Highlight des Interieurs ist das innovative Zentralinstrument in dreidimensionaler Ausführung, der MINI Center Globe. Die weltweit erstmalig in einem Automobil dargestellte kombinierte Bedien- und Displayeinheit in Form einer Kugel setzt neue Maßstäbe für die integrierte Steuerung von Entertainment-, Kommunikations- Navigations- und Fahrzeugfunktionen.
Im MINI Crossover Concept spiegelt sich nicht nur das Potenzial zur Erweiterung der MINI Modellfamilie wider, sondern auch die Innovationskraft der MINI Designer. Der Ausblick auf ein zusätzliches MINI Fahrzeug- konzept wird angereichert um eine Vielzahl von Visionen für das Fahrerlebnis und das Lebensgefühl, das nur ein MINI auslösen kann. Alle im MINI Crossover Concept gezeigten Innovationen sind darauf ausgerichtet, das charakteristische MINI Feeling um eine neue Dimension zu erweitern. Sein innovativer Charakter umfasst das Karosserie- ebenso wie das Antriebs-, das Innenraum- und auch das Bedienkonzept. Mit dieser Vielfalt an Möglichkeiten erobert das MINI Crossover Concept neue Formen der Mobilität auch jenseits des urbanen Umfelds.
Vierradantrieb - Basis für ein neues MINI Feeling.
Ein neuer MINI bietet mehr - und das auf einzigartige Weise. Diesem Prinzip folgt auch das MINI Crossover Concept. Sein Vierradantrieb zielt darauf ab, das Einsatzgebiet zu erweitern und gleichzeitig auch die gewohnten Wege neu zu erleben. Dabei beschränkt sich das MINI Crossover Concept nicht auf den Status eines Allradfahrzeugs herkömmlicher Kategorie. Damit sich das zusätzliche Mobilitätspotenzial möglichst intensiv genießen lässt, bietet das Konzeptfahrzeug zahlreiche Ausstattungsmerkmale, die es zum Allroundtalent für die abwechslungsreiche Gestaltung des Alltagslebens, der Freizeitgestaltung und der Reiseplanung machen. Das MINI Crossover Concept nimmt neue Ziele und zugleich auch neue Zielgruppen ins Visier.
Vier Meter Außenlänge - mehr Format, mehr Möglichkeiten.
Als konsequente Weiterentwicklung der MINI Modellfamilie erreicht das MINI Crossover Concept ein neues Format. Erstmals überschreitet die Karosserielänge eines MINI die Marke von vier Metern. Auch mit seiner Breite von 1.830 Millimetern und seiner Höhe von 1.598 Millimetern überragt das MINI Crossover Concept die bisher verfügbaren Serienfahrzeuge der Marke MINI. Sein Radstand beträgt 2.606 Millimeter. Die Außenmaße der Studie sind ein Symbol für das Streben nach zusätzlichen Einsatzmöglichkeiten und einer Erweiterung des Fahrerlebnisses. Das MINI Crossover Concept bietet Raumkomfort und Bewegungsfreiheit im Fond sowie Transportkapazitäten in einem bei MINI bisher nicht gekannten Ausmaß. Hinzu kommt eine Flexibilität bei der Innenraumaufteilung, die allen individuellen Wünschen und Erfordernissen entgegenkommt.
Die Verbindung seines einzigartigen Designs mit herausragender Agilität, die nicht auf feste Fahrbahnen beschränkt ist, verleiht dem MINI Crossover Concept eine Sonderstellung im Fahrzeugsegment von MINI. Zugleich wird die Zugehörigkeit zur MINI Modellfamilie durch eine gezielte Neuinterpretation markentypischer Gestaltungselemente authentisch gewahrt. Das MINI Crossover Concept symbolisiert den Vorstoß in eine neue Fahrzeugkategorie und macht die Marke damit für eine nochmals erweiterte Zielgruppe interessant.
Vier Türen - neue Vielfalt dank asymmetrischer Anordnung.
Mit jeweils zwei Türen auf jeder Fahrzeugseite gewährleistet das MINI Crossover Concept einen besonders bequemen Zustieg in den Fond. Auch auf diesem Gebiet werden die Möglichkeiten der bislang realisierten Karosseriekonzepte für MINI nochmals erweitert. Doch damit nicht genug: Das MINI Crossover Concept ist kein Viertürer im klassischen Sinn, was durch die asymmetrische Ausführung der Türen bei der Designstudie eindrucksvoll unter Beweis gestellt wird. Die konventionelle Anordnung findet sich lediglich auf der Beifahrerseite. Auf der Fahrerseite verfügt das MINI Crossover Concept dagegen zusätzlich zur konventionell angeordneten Tür für die erste Sitzreihe über eine außen laufende Hebe-Schiebetür zum Einstieg in den Fond beziehungsweise zur seitlichen Beladung des Fahrzeugs. Durch den Entfall der B-Säule auf der Fahrerseite wird das Potenzial der großzügigen Öffnung noch weiter ausgeschöpft. Rahmenlose Seitenscheiben sind ein weiteres für einen Viertürer ungewöhnliches Karosseriemerkmal.
Die einteilig zur Seite wegschwenkende Hecktür mit einer rahmenlosen und versenkbaren Scheibe trägt ebenfalls zur Erweiterung der Nutzungs- beziehungsweise Beladungsmöglichkeiten bei. Dank der großen Öffnung und der niedrigen Ladekante lassen sich Sportgeräte und andere Transportgüter bequem in den Laderaum heben, dessen Volumen zudem durch die einzeln umklappbaren und mittels einer Parallelogrammkinematik vollständig im Boden versenkbaren Fondsitze bedarfsgerecht vergrößert werden kann. Zusätzliche Staukapazitäten können durch einen außen an der Hecktür befestigten Transportkoffer geschaffen werden. Darüber hinaus ist das Roof Rail System des MINI Crossover Concept für die Anbringung von Ski-, Snowboard- und Fahrradträgern sowie Transportboxen unterschiedlicher Größe geeignet.
Die Dachkonstruktion des MINI Crossover Concept bietet noch weitere Optionen zur Steigerung von Alltagstauglichkeit und Freizeitspaß. Als Faltverdeck, das sich fast über die gesamte Dachlänge hinweg erstreckt, kann es sowohl von vorn als auch von hinten geöffnet werden. Ganz nach Wunsch gelangen so Frischluft und wärmende Sonnenstrahlen ins Fahrzeug. Die Öffnung im hinteren Bereich ermöglicht zudem auch das Verstauen extrem langer Gegenstände - vom Surfbrett bis zum Langlaufski lässt sich auch auf diese Weise fast alles in buchstäblich herausragender Form transportieren.
Vier Einzelsitze - für maximalen Raumkomfort im MINI.
Das MINI Crossover Concept präsentiert sich nicht nur als unkonventioneller Viertürer, sondern auch als außergewöhnlicher Viersitzer. Die Einzelsitze im Fond verfügen über die gleiche Kontur wie die Plätze des Fahrers und des Beifahrers. Sie sind um 13 Zentimeter in der Länge verschiebbar. Je nach Bedarf kann so für lounge-artige Beinfreiheit oder zusätzlichen Stauraum im Heck gesorgt werden.
MINI Center Globe - die Vision des Zentralinstruments der Zukunft.
Mit dem kreisrunden Zentralinstrument in der Mitte der Armaturentafel verfügen die aktuellen MINI Modelle über ein in seiner Funktionalität einzigartiges und zudem auch optisch unverwechselbares Gestaltungselement für das Interieur. Alle wichtigen Entertainment-, Telekommunikations- und Navigationsfunktionen werden mithilfe dieses Multifunktionsdisplays gesteuert, an dessen Rand sich die umlaufende Geschwindigkeitsanzeige befindet. Im MINI Crossover Concept wird die konsequente Weiterentwicklung dieses Anzeige- und Bedienkonzepts präsentiert: der MINI Center Globe. Erstmals ist das zentrale Anzeige- und Bedienelement bei dieser Konzeptstudie in der Form einer Kugel ausgeführt. Die dreidimensionale Gestaltung ermöglicht eine noch intensivere Integration von Funktionen und eine situationsgerechte Darbietung von Informationen und Entertainmentfunktionen. Zusätzlich zu den heute vertikal und horizontal angeordneten Anzeigen kann damit nun auch die Tiefe des Raums genutzt werden. Anzeigen werden auf unterschiedlichen Ebenen geschichtet und dabei - je nach Wunsch von Fahrer und Beifahrer - mehr oder weniger prägnant hervorgehoben. Das aktuelle Reisetempo wird MINI typisch auf einem außen umlaufenden Display angezeigt.
Für die klare, flexible und jederzeit perfekt ablesbare Darstellung aller Informationen wird mithilfe hochmoderner Laserprojektionstechnik gesorgt. Die einzigartigen optischen Eigenschaften des Laserprojektors ermöglichen eine gleichzeitige Darstellung von Bildinhalten auf unterschiedlichen Ebenen, mit herausragender Tiefenschärfe und in kraftvollen Farben. Dank dieser Technologie, die nie zuvor in einem Automobil eingesetzt wurde, ist im MINI Crossover Concept auch die optische Teilung der Projektionskugel in zwei Hemisphären darstellbar. Die verschiebbaren Hemisphären ermöglichen es, dem Fahrer und dem Beifahrer unterschiedliche Bilder darzustellen, die nur aus der jeweiligen Perspektive erkennbar sind. So kann beispielsweise der Beifahrer auf Internet-Seiten surfen, während der Fahrer weiterhin freien Blick auf alle Anzeigen hat. Dafür schließt sich die dem Beifahrer zugewandte Hemisphäre und dient als Projektionsfläche, auf der die entsprechenden Inhalte angezeigt werden. Das in dieser Designstudie dargestellte Zentralinstrument vermittelt bereits jetzt einen Eindruck davon, welche Möglichkeiten im Bereich von Navigation, Kommunikation und Entertainment im Automobil der Zukunft durch innovative Technologie erschlossen werden können.
Die Bedienung des MINI Center Globe erfolgt über die berührungssensitive Kugeloberfläche, über einen Trackball am Lenkrad, über Tasten und Schieberegler im unteren Bereich der Kugel sowie über eine Tastatur auf der Beifahrerseite, die auf Knopfdruck aus der Armaturentafel herausfährt. Die ebenso vielfältigen wie flexiblen Nutzungsmöglichkeiten geben dem MINI Center Globe den Charakter eines innovativen Reisebegleiters, der sich den individuellen Wünschen des Fahrers und des Beifahrers jederzeit anpasst und ihnen hilft, Mobilität immer wieder neu zu erleben.
Zusätzlich ist der MINI Center Globe mit dem Startsystem für den Motor gekoppelt. Anstelle eines Fahrzeugschlüssels nutzt der Fahrer dazu ein als Keyball bezeichnetes Start-/Stop-Element. Der Keyball des MINI Crossover Concept wird am oberen Rand des MINI Center Globe in eine dafür vorgesehene Öffnung gelegt und rollt dann an der dem Fahrer zugewandten Seite entlang bis zur Mitte des Zentralinstruments. In dieser Position kann er gedrückt werden, um den Motorstart auszulösen. Mit einem erneuten Druck wird der Motor abgeschaltet, woraufhin der Keyball nach unten in ein Auffangfach rollt, aus dem der Fahrer ihn bequem entnehmen kann.
Die MINI Center Rail - verbindendes Element zwischen der MINI Besatzung auf den Vordersitzen und im Fond.
Anstelle einer herkömmlichen Mittelkonsole verfügt das MINI Crossover Concept über eine als MINI Center Rail bezeichnete Befestigungsschiene, die von der Armaturentafel bis zur Heckklappe des Fahrzeugs reicht. Sie ist das verbindende Element zwischen den Vordersitzen und dem Fond. Halterungen für Entertainment- und Telekommunikationsgeräte, Cupholder, Ablagen und Staufächer lassen sich auf dieser Schiene arretieren und anschließend über die gesamte Fahrzeuglänge hinweg nach vorn beziehungsweise hinten schieben.
Ein speziell für MINI entwickeltes Arretiersystem ermöglicht es, die Center Rail individuell zu bestücken und so unter anderem externe Musikplayer und andere Geräte, Aufbewahrungsboxen und Ablagen für Sonnenbrillen, Handschuhe, Parkscheine, Münzen, Schreibutensilien oder Reiseführer sowie Halterungen unterschiedlichster Art zu befestigen. Sowohl vorn als auch im Fond kann beispielsweise eine Armauflage mit integriertem Staufach justiert werden. Darüber hinaus wird die gemeinsame Nutzung von Ablagen und Geräten ebenso erleichtert wie das Weiterreichen von Speisen und Getränken an die Fond-Passagiere während der Fahrt. Im MINI Crossover Concept wird diese Freude am gemeinsamen Genuss auf Reisen durch eine speziell für das Konzeptfahrzeug kreierte Kollektion von Schalen und Gefäßen aus Porzellan symbolisiert.
Vier hochwertige Materialien für ein exklusives Ambiente.
Die Verwendung hochwertigsten Porzellans unterstreicht den exklusiven Lifestyle-Charakter, der im MINI Crossover Concept auch durch die Verwendung dreier weiterer besonders exklusiver Materialien für das Interieur zum Ausdruck kommt. Im Bereich der Armaturentafel spannt sich eine Echtholz-Dekorleiste über die gesamte Innenraumbreite. Auch die Armauflagen der Türen und die Inlays im Fußraum sind aus massivem Lindenholz gefertigt. An den Türverkleidungen sowie an den Umrahmungen für die Luftausströmer kommen Inlays aus spezialgehärtetem, lagunenblau schimmerndem Glas zum Einsatz. Die MINI Center Rail besteht ebenso wie die Türzuziehgriffe auf der Beifahrerseite aus massivem, mattpoliertem Aluminium. Bei der Farbauswahl für das Interieur stehen naturnahe, authentische Töne im Mittelpunkt. Dabei unterscheidet sich der in einem dunklen Grünton gehaltene Lederbezug für den Fahrersitz vom kaffeebraunen Leder der übrigen Sitze. Die weiteren Textiloberflächen sind in hellen Grau- sowie in Brauntönen ausgeführt, im Fußraum wird weiches Gummilaminat mit Holzinlays eingesetzt.