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Posted by admin on Mai 14, 2008

Porsche: 24-Stunden-Rennen Nürburgring–> Vorschau:

 

Fünf Porsche-Werksfahrer bei
Eifel-Marathon – RS Spyder fährt Demorunden

Stuttgart. Das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring ist nicht nur für die
alljährlich über 200.000 Fans an der Strecke der absolute Höhepunkt im
deutschen Motorsport – auch bei den Porsche-Werksfahrern steht der
Eifel-Marathon hoch im Kurs. Fünf der elf Werkspiloten treten am 24. Mai
für unterschiedliche Teams an. Insgesamt gehen 34 Porsche-Rennfahrzeuge an
den Start. Damit zählt Porsche bei der größten Motorsportveranstaltung in
Deutschland erneut zu den beliebtesten Marken.

Als einer der Top-Favoriten geht das Team Manthey Racing ins Rennen. Am
Steuer des 520 PS starken Porsche GT3 RSR wechseln sich die Werksfahrer
Timo Bernhard (Dittweiler), Marc Lieb (Ludwigsburg), Romain Dumas
(Frankreich) sowie Marcel Tiemann (Monaco) ab. Damit tritt das
Sieger-Quartett aus dem Vorjahr geschlossen zur Titelverteidigung an. „Den
Hattrick zu schaffen wäre absolut großartig“, wünscht sich Bernhard, der
den Klassiker in der Eifel bereits 2006 und 2007 gewinnen konnte. „Aber die
Konkurrenz ist in diesem Jahr sehr groß. Für uns spricht, dass wir ein
zuverlässiges und schnelles Auto haben und fahrerisch sehr ausgeglichen
sind“, ergänzt Bernhards Teamkollege Dumas. Beide Piloten teilen sich auch
in der American Le Mans Series ein Cockpit und führen im Porsche RS Spyder
des Teams Penske Racing die Meisterschaftstabelle an.

Die Werksfahrer Emmanuel Collard (Frankreich) und Richard Westbrook
(Großbritannien) steuern gemeinsam mit Marino Franchitti (Schottland) und
Frank Stippler (Bad Münstereifel) einen Porsche GT3 RSR des Teams HISAQ
Competition. Die Mannschaft, die im Jahr 2007 noch zusammen mit Westbrook
den Titel im Porsche-Mobil1-Supercup errang, holte überraschend den
Gesamtsieg beim zweiten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft auf der
Nürburgring Nordschleife.

Fahrerisch stark präsentiert sich auch das Team Land-Motorsport PZ
Aschaffenburg. Zu den Stammfahrern Marc Basseng (Leutenbach) und Johannes
Stuck (Mauren) stoßen der ehemalige Porsche-Werksfahrer Lucas Luhr
(Schweiz) und Patrick Simon (Wiesbaden).

Die weiteste Anreise aller Porsche-Teams haben wieder einmal die vier
Piloten von VIP
Petfoods. Tony Quinn, Klark Quinn, Craig Baird und Jonathon Webb kommen aus
Australien. Bereits im Januar hatte die Mannschaft aus Down Under für
Schlagzeilen gesorgt. In Dubai siegte das Team beim hochklassig besetzten
24-Stunden-Rennen.

„Auch in diesem Jahr vertraut wieder eine große Anzahl unserer Kunden-Teams
auf die Leistungsfähigkeit des Porsche 911 GT3“, freut sich
Porsche-Sportchef Hartmut Kristen. „Die Titelverteidigung wird für die
Porsche-Teams allerdings keine leichte Aufgabe. Denn 2008 dürfen die
leistungsstärkeren Fahrzeuge der Klasse SP8 bis zu 6,2 Liter Hubraum ganze
50 Kilogramm weniger wiegen als noch im Vorjahr.“

Eine Premiere erwartet die Fans am Nürburgring kurz vor dem Start des
Rennens. Ab 11.15 Uhr drehen Timo Bernhard und Romain Dumas Demorunden mit
zwei Porsche RS Spyder auf der Nordschleife. Einer in den Farben des Teams
Penske Racing, der andere in der Optik des Teams Horag Racing aus der
Schweiz. Der erfolgreiche Sportprototyp konnte in der Saison 2007 alle
Titel in der American Le Mans Series gewinnen. Ein besonderer akustischer
Leckerbissen für die Zuschauer rund um die Strecke wird der Sound des 476
PS starken 3,4-Liter-V8-Motors sein, dessen Schaltdrehzahl jenseits von
10.000 Umdrehungen pro Minute liegt.

Die 36. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens Nürburgring startet am 24. Mai um
15.00 Uhr. Die Zielflagge fällt am 25. Mai um 15.00 Uhr.
 

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